ACON aktuell

Hinweis

von Acon eV

Bei Anmeldungen nach dem 23.09.2018 ist die Zahlung nur noch an der Tageskasse mit einem Aufschlag von 20,00,-€ möglich.

Wo sind noch Plätze frei? ==> Kursbelegung der Jahrestagung.

INFO

von Uwe Rathay

Erstes Urteil zur Eigenbluttherapie

BDH-Einschätzung und Empfehlungen zur weiteren Behandlungspraxis

Das Verwaltungsgericht Münster hat überraschend Klagen von Heilpraktikern abgewiesen, denen die Bezirksregierung Münster die Herstellung von Eigenblutprodukten untersagt hatte.

Begründet wurde das Vorgehen mit der Rechtsauffassung, dass das Transfusionsgesetz (TFG) grundsätzlich auf Eigenblutbehandlungen anwendbar sei und somit diese Verfahren unter Arztvorbehalt zu stellen sind. Diese Einschätzung hat das Verwaltungsgericht nun in erster Instanz geteilt.

Sobald die Urteilsbegründung in schriftlicher Form vorliegt, werden die Kollegen sofort in Berufung gehen, um weiterhin dauerhaft rechtssicher Eigenblutbehandlungen in adäquater Form durchführen zu können.
Wir betonen, dass dies aus unserer Sicht nur eine Übergangslösung sein wird, bis andere Gerichte zugunsten der Eigenbluttherapie bei Heilpraktikern entscheiden. Die vorliegenden Rechtsgutachten und Rechtseinschätzungen sind aus unserer Sicht sehr ermutigend. Wir hoffen, so schnell wie möglich eine andere, verbesserte Rechtslage erreichen zu können.

Es ist seit Jahrzehnten gängige Praxis, dass Heilpraktiker Eigenblutbehandlungen machen. Und seit Jahrzehnten war es auch einhellige Rechtsmeinung, dass bei der Entnahme von Blut für die Eigenbluttherapie ein homöopathisches Eigenblutprodukt entsteht. Nun wird versucht, diese Rechtspraxis völlig neu zu interpretieren. Nur aus einem Grund: Um den Heilpraktikern zu schaden. Dagegen wird sich der BDH wehren.

Weitere Informationen zum Urteil und die Handlungsempfehlungen des BDH können registrierte Nutzer auf der BDH-Website einsehen. (Sie können sich als Heilpraktiker oder HPA auf der BDH-Website registrieren, wenn Sie kein BDH-Mitglied sind). Am besten Sie loggen sich vorher als Nutzer ein.

siehe auch unter:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/eigenblut-heilpraktiker-verwaltungsgericht-ozon-100.html

 



Vormerken:

von Acon eV

Jahrestagung 2018

vom 18.10. - 20.10.2018 in Bad Kissingen:
Das verborgene System - Faszien

  • Mitgliederversammlung am 18.10.2018 um 17:15 Uhr
  • Gesellschaftsabend am 19.10.2018 um 19:00 Uhr

INFO

von Acon eV

Mit freundlicher Unterstützung des BDH:

Auslegungshilfe und Muster der Risikobewertung stehen zur Verfügung

Die AG AATB der Bundesländer hat eine Auslegungshilfe von § 13 Abs. 2 Arzneimittelgesetz (AMG) im Hinblick auf die erlaubnisfreie Herstellung von sterilen Arzneimitteln, insbesondere Parenteralia, durch Ärzte oder sonst zur Ausübung der Heilkunde befugte Personen (Heilpraktiker) erstellt und beschlossen.

Der BDH stellt Ihnen diese Auslegungshilfe und ein Muster einer Risikobewertung zur Verfügung.

Wie die Arzneimittelkommission der Deutschen Heilpraktiker berichtet, richtet sich die Auslegungshilfe in erster Linie an die Aufsichtsbehörden der Länder, ist aber für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker die Injektionspräparate in der Praxis herstellen hilfreich. Die Auslegungshilfe führt alle relevanten Vorschriften und Regeln bei der Herstellung von Arzneimitteln in der Praxis auf.

Die AMK der Deutschen Heilpraktiker macht darauf aufmerksam, dass besonders wesentlich sei, dass Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, genau wie Ärzte, eine Beurteilung des Risikos dieser Herstellung vornehmen müssen und dabei eine Risikoidentifizierung, Maßnahmen der Risikominimierung und Maßnahmen der Risikoüberprüfung dokumentieren müssen, wobei dazu die von der AG AATB Checkliste helfen kann. Diese Maßnahmen sollen der Sicherung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der in der Praxis hergestellten Arzneimittel dienen, die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sicher stellen müssen, wenn sie Arzneimittel nach § 13 Abs. 2b des AMG herstellen.

BDH empfiehlt, die Risikobewertung vorzunehmen

Der BDH empfiehlt ebenfalls allen Kollegen, die gemäß AMG Arzneimittel erlaubnisfrei jedoch anzeigepflichtig herstellen, diese Risikobewertung vorzunehmen. Sicher wird in der Heilpraktikerpraxis in der Regel eine Zubereitung erfolgen, bei der das Risikoprofil gemäß der Auslegungshilfe als „niedrig“ einzustufen ist. Dennoch raten wir Ihnen ausdrücklich, die Empfehlungen (Risikobewertung, Ausführungsprotokolle und Hygieneplan ect.) zu beachten und zu dokumentieren.

BDH widerspricht der Auslegung des Transfusionsgesetzes und der Einschränkung der Ausübung der Eigenbluttherapie

Allerdings widerspricht der BDH aufs schärfste der Auslegung der Autoren bezüglich der Anwendbarkeit des Transfusionsgesetzes. das Thema der Auslegung des Transfusionsgesetzes in Hinblick auf die Eigenblutverfahren wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Wir unterstützen sehr konkret etwa 60 Kollegen, denen die Anwendung bereits untersagt wurde. Der erste Gerichtstermin steht in einem Monat an.  Wir wollen die Anwendung der Eigenblutbehandlungsformen, die bei Heilpraktikern eine lange Tradition haben, erhalten. Unserer Überzeugung nach, wurden die Eigenbluttherapien explizit vom Transfusionsgesetz ausgenommen.

Wir widersprechen ebenso entschieden, den Formulierungen dieser Auslegungshilfe, die im Punkt 3.8.4 (Seite 19) behauptet, dass nur Ärzte Eigenblutbehandlungen vornehmen dürfen und Heilpraktiker nur solche, die im Arzneibuch beschrieben sind. Dies ist realitätsfremd und bedarf einer juristischen Klärung.

Die Auslegungshilfe und das Muster der Risikobewertung finden Sie im internen Mitgliederbereich.

 

INFO

von Acon eV

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Vorstand der ACON hat von der Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker - AMK - folgende Mitteilung erhalten:

„Das Bundesministerium für Gesundheit hat bzgl. der Eigenblutthematik an die AMK geschrieben und mitgeteilt, dass sich der AK Blut des BMG zusammen mit den Bundesoberbehörden BfArM, PEI und RKI der Position der AG AATB (AG der leitenden Medizinalbeamten der Länder) anschließt, dass mit Ausnahme der homöopathischen Eigenblutanwendung nach HAB alle anderen Anwendungen von Eigenblut bzw. die Herstellung dieser Produkte in der Praxis unter das Transfusionsgesetz fallen und somit ausschließlich von Ärzten durchgeführt werden dürfen.“

Damit würden alle Eigenblutprodukte wie z.B. Eigenblutinjektionen, PRP, Ozonisierung und UV-Bestrahlung usw. unter den Arztvorbehalt des TFG fallen. Die einzige Ausnahme wird in § 28 TFG beschrieben: „Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf die Entnahme einer geringfügigen Menge Blut zu diagnostischen Zwecken, auf homöopathische Eigenblutprodukte …“


Wir sind dabei, die Konsequenzen und Möglichkeiten juristisch einzuschätzen und werden uns dabei u.a. eng mit der AMK abstimmen. Falls inzwischen durch einzelne Landesbehörden Versagungen der Eigenblutanwendungen erfolgen, bitte wir um Zusendung dieser Bescheide an die Geschäftsstelle der ACON und nicht direkt an die AMK. Wir sammeln diese Untersagungen, weil uns noch andere Kontakte zur Verfügung stehen, die zuerst davon in Kenntnis zu setzen sind.

Über Widerspruchs- und Klageverfahren kann entschieden werden, wenn tatsächliche Untersagungen durch Behörden vorliegen und wir wissen, wie diese konkret begründet werden.

kollegiale Grüße
Christian Blumbach
1. Vorsitzender

Empfehlung

von Acon eV

Tote Tiere, kranke Menschen

Gesundheit, Dokumentation

Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt. Vom geheimnisvollen Tiersterben ist auch Dänemark betroffen. Ein Schweinezüchter hat über Jahre und an mehreren Zehntausend Tieren das Verhältnis von Glyphosatgehalt im Futter und der Rate an Missbildungen seiner Ferkel dokumentiert. Lässt sich daraus ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Glyphosatrückstände und der Missbildungsrate ermitteln? Französische Wissenschaftler stellten in bisher einmaligen Tierversuchen erhebliche Schadwirkungen von Glyphosat fest und sahen sich kurz nach Veröffentlichung ihrer Studie einer intensiven Gegenkampagne seitens der Industrie ausgesetzt. Die Dokumentation geht diesen Zusammenhängen und Vorgängen nach. 80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: genverändertes Korn aus Nord - und Südamerika. Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen Glyphosat. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Das Fleisch dieser Tiere landet auf den Tellern der Verbraucher. Die Dokumentation stellt außerdem die Frage: Was ist in den Ländern los, aus denen dieses Korn kommt? Dort, wo es - unter massivem Chemikalieneinsatz - produziert wird? Wie geht es den Tieren dort? Und wie den Menschen?

Link zum Video von ARTE (auch offline verfügbar): https://www.arte.tv/de/videos/050772-000-A/tote-tiere-kranke-menschen/

Aufruf:

von Acon eV

Dringend gesucht: Assistenzstellen - deutschlandweit!

Für unsere Colleg-Schüler, die mit sehr viel Enthusiasmus die ACON-Therapeuten-Ausbildung durchlaufen, suchen wir Assistenzstellen. Wer von den Kolleginnen und Kollegen ist bereit unserem Nachwuchs unter die Arme zu greifen?

Zur Zeit werden Stellen im Raum Bochum, Dortmund, Solingen, Remscheid, Leverkusen, Langenfeld, Rheinisch-Bergischer Kreisund Oberfranken gesucht.

Bitte zur Verfügung stehende Möglichkeiten oder Stellen melden an:
info@acon-colleg.de

INFO

von Acon eV

3. Update - Datenschutzbeauftragten-Bestellpflicht

Datenschutzbeauftragten-Bestellpflicht nach Artikel 37 Abs. 1 lit. C Datenschutz-Grundverordnung bei Arztpraxen, Apotheken und sonstigen Angehörigen eines Gesundheitsberufs.

Beschluss der Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder – Düsseldorf, 26. April 2018

 

2. Update - Datenschutzverordnung DS-GVO:

im internen Bereich stellen wir Euch mit freundlicher Genehmigung des BDH umfangreiche Informationen und Arbeitshilfen zur Verfügung. Diese Dokumente sind ausschließlich für ACON-Mitglieder und unterliegen dem Copyright des BDH.
Wir bitten Euch um verantwortungsvollen Umgang mit diesen Unterlagen.

 

1. Update - Datenschutzverordnung DS-GVO:

Merkblatt von RA René Sasse (erstellt für den FH).
=> bitte aufmerksam lesen <=

Warum ist die DS-GVO so wichtig?
Die Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO) reglementiert die elektronische Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Da in jeder Heilpraktikerpraxis (Patienten-)Daten in elektronischer Form erhoben, verarbeitet und ggfs. weitergeleitet werden, sind diese Vorgaben wichtig. Beispiele für eine Datenverarbeitung sind z.B.

→ eine elektronische Patientenkartei,
→ die Nutzung einer Abrechnungssoftware,
→ die Praxishomepage,
→ Email-Korrespondenz, Nutzung eines Kontaktformulars.

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen, beispielsweise Name, Anschrift, E-Mail-Adresse. Wichtig: Die DS-GVO betrachtet gesundheitsbezogene Daten als besonders schutzwürdig. Da Heilpraktiker solche Daten verarbeiten, ist große Sorgfalt geboten. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder, Schadensersatzansprüche oder Abmahnungen durch Mitbewerber oder Wettbewerbsverbände.

Ab wann gilt die DS-GVO?
Die DS GVO gilt ab dem 25. Mai 2018.

Was sind die wichtigsten Maßnahmen, um die Vorgaben der DS-GVO zu erfüllen?
Erstellen Sie ein Verarbeitungsverzeichnis. Nach Art. 30 DS-GVO müssen alle Verantwortlichen ein Verzeichnis über sämtliche Verarbeitungstätigkeiten führen, die in ihrem Unternehmen durchgeführt werden. Es muss dort dokumentiert werden, in welchem Zusammenhang mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird. Verantwortlich hierfür ist der Heilpraktiker als Praxisinhaber; dieser haftet bei Verstößen gegen diese Vorgabe.


erste Arbeitshilfen und Musterdokumente liegen im internen Bereich für den Download bereit!

siehe auch: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen

Checkliste-fuer-KMU-zur-DS-GVO_LDI-NRW

 

Datenschutzverordnung DS-GVO:

Wir sind in engem Kontakt mit einem IT-Experten und einem Rechstanwalt.
Sobald wir valide Daten und Aussagen für Sie haben, werde wir diese hier veröffentlichen und per Rundmail verschicken.
Hier ein Youtube-Link von den Kollegen des FH in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt René Sasse:

https://www.youtube.com/watch?v=qqQGiBANuLo

Hier finden Sie das offizielle PDF der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung) übersichtlich aufbereitet. Alle Artikel sind mit den passenden Erwägungsgründen und dem BDSG (neu) 2017 verknüpft. Die EU-DSGVO und das BDSG (neu) werden am 25. Mai 2018 anwendbar. Den Text der EU-Datenschutz-Grundverordnung gibt es auf Deutsch sowie auf Englisch:

https://dsgvo-gesetz.de/

Aktuell

von Acon eV

Anzeigepflicht invasiver Tätigkeiten für Heilpraktiker in Hessen durch Änderung der Hygieneverordnung.

Heilpraktiker in Hessen müssen künftig so genannte invasive Tätigkeiten dem Gesundheitsamt anzeigen. Hintergrund ist eine Änderung der Infektionshygieneverordnung durch Art. 1 Dritte ÄndVO vom 8.12.2017 (GVBl. S. 453). 

Mit der Änderung der Infektionshygieneverordnung werden invasive Tätigkeiten, also zum Beispiel Injektionen, Infusionen, Aderlass oder Akupunktur in Hessen für Heilpraktiker anzeigepflichtig. 


Wenn Sie diese Tätigkeiten erstmals ausüben wollen, müssen Sie dies in Hessen demnach künftig vor der Aufnahme der Tätigkeit dem Gesundheitsamt anzeigen, in dessen Bezirk sich Ihre Praxis befindet. 

Für alle Heilpraktiker, die invasive Tätigkeiten bereits ausüben und das auch weiterhin tun wollen, gilt eine Übergangsregelung: Sie müssen dies innerhalb von drei Monaten nach dem 22. Dezember 2017 dem Gesundheitsamt anzeigen. Auch hier gilt, es ist das Gesundheitsamt zuständig, in dessen Bezirk sich Ihre Niederlassung befindet. 

Weitere für HPs relevante Änderungen der Infektionshygieneverordnung sind:

  1. Wer Haut- oder Schleimhautverletzende Tätigkeiten (invasive Verfahren) durchführt, ist zur sorgfältigen Beachtung der Regeln der Hygiene nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik verpflichtet.

  2. Auch bei Tätigkeiten bei denen eine Verletzung der Haut oder Schleimhaut nicht ausgeschlossen werden kann (das wäre z.B. das unblutige Schröpfen) muss ein individualisierter Hygieneplan erstellt werden.

  3. Unmittelbar vor Haut- oder Schleimhautverletzenden Tätigkeiten ist eine hygienische Händedesinfektions durchzuführen und es sind keimarme Einmalhandschuhe zu tragen.

  4. Werden wiederverwendbare Medizinprodukte verwendet so ist eine Sachkunde bezogen auf Hygiene nachzuweisen. Der Sachkundenachweis wird mit einem 40 Stunden Kurs mit definierten Inhalten angegeben.

Die entsprechende Änderungsverordnung finden Sie hier.

Weitere Informationen und einen Komentar von Siegfried Kämper finden Sie auf der BDH-Website.

Jahrestagung

von Acon eV

Die Anmeldung zur Jahrestagung ist ab 19.02.2018, 14:00h möglich.

Die Onlineanmeldung ist freigeschaltet und auch das Zimmerkontigent im Hotel wurde freigegeben.

Bitte beachten: um Sicherheit bei den Buchungen zu gewährleisten, werden Anmeldungen nur noch in schriftlicher Form (Online, E-Mail, postalisch) bearbeitet. Wir bitten um Verständnis.

Um die Zimmerreservierungen aus dem ACON-Kontingent ebenfalls leichter abzuwickeln, bitte dieses Formular verwenden:

Informationsportal

von Acon eV

Heilpraktiker starten Informationsportal für Medien, Politik und Branchenvertreter

Seit gestern liefert die Redaktion von HeilpraktikerFakten News, Hintergründe und grundlegende Informationen rund um das Heilpraktikerwesen und die Komplementärmedizin in Deutschland. Der Online-Dienst www.heilpraktiker-fakten.de wurde initiiert vom BDH und will mit seinem Informationsangebot zu einer sachlichen Diskussion über den Berufsstand in der Öffentlichkeit beitragen.

„Heilpraktiker sind eine wichtige Säule des deutschen Gesundheitssystems. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Volksgesundheit. Dabei wird der Berufsstand und sein Wirken oft kritisch betrachtet, häufig auch aufgrund fehlender Fakten und Unwissen. Hier setzen wir mit HeilpraktikerFakten an. Wir wollen mit einem ausgewogenen Informationsangebot zu einer sachlichen Diskussion mit hoher inhaltlicher Qualität beitragen“, sagt Ulrich Sümper, Präsident des Initiators BDH.

Kontinuierliche News zur politischen, gesellschaftlichen und fachlichen Diskussion rund um die Heilpraktiker in Deutschland werden auf der Plattform aufbereitet. Zudem haben alle Interessierte die Möglichkeit, sich über die sozialen Kanäle Facebook sowie Twitter kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten.

Hier klicken für weitere Informationen.

Wir freuen uns, wenn Sie zur Verbreitung dieser Nachricht beitragen.


Medizingeschichte online

von Acon eV

Neue Digitale Sammlung zur Medizingeschichte online

Das ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften hat eine neue Digitale Sammlung zur Medizingeschichte veröffentlicht. Die Sammlung enthält sowohl medizinhistorische Werke als auch weitere Quellen, die für die Geschichte der Medizin von Bedeutung sind.

In den Digitalen Sammlungen können Sie sich kostenfrei digitalisierte Medien aus den Fachgebieten von ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften ansehen und als pdf herunterladen, so z.B. zu den Themen Medizin, Gesundheit und Ernährung. Es werden vor allem urheberrechtsfreie Bestände bis etwa 1920 digitalisiert. Insgesamt hat ZB MED bisher zwölf Sammlungen mit über 4.000 Titeln digitalisiert und online gestellt. Damit sind sie weltweit frei verfügbar, können stichwortartig durchsucht und heruntergeladen werden.

Hier klicken für weitere Informationen.

Eigenblutbehandlung

von Acon eV

Sind Eigenblutbehandlung und deren Varianten incl. HOT und Sauerstoff-Ozon-Therapie für Heilpraktiker in Gefahr?

Die bundesweit zuständige Arbeitsgruppe Arzneimittel-, Apotheken-, Transfusions- und Betäubungsmittelwesen ist jetzt zu der Ansicht gelangt, dass diese Praxis entgegen bisheriger Sichtweise unter das Transfusionsgesetz fällt und daher nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden darf.

Was ist geschehen?

Am 31.03.2017 erhielt der BDH (und andere Heilpraktikerverbände) vom Freistaat Thüringen, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, eine E-Mail. Im Anhang wurden der BDH aufgefordert, die Mitglieder zu informieren, dass nach Auffassung der AG AATB das Transfusionsgesetz (TFG) – außer bei homöopathischen Eigenblutprodukten – auf alle anderen Eigenblutbehandlungen anwendbar sei und somit unter Arztvorbehalt gestellt sei. Das besagte Votum der Arbeitsgruppe finden Sie hier.

Der Freistaat Thüringen hat in seinem Schreiben im Namen aller Bundesländer ausformuliert, dass, wenn Heilpraktiker das Votum der AG AATB nicht beachten, die zuständigen Behörden in absehbarer Zeit „entsprechende Maßnahmen“ einleiten. Das entsprechende Schreiben finden Sie hier.

Die ACON kooperiert in berufspolitischen Dingen mit dem BDH und wie die weitere Vorgehensweise erfolgt, lesen sie in diesem Dokument (inhaltlich übernommen vom BDH).


Verbot der Eigenblutbehandlung

von Acon eV

Verbot der Eigenblutbehandlung?

Zum Thema „Geänderte Auslegung des Transfusionsgesetzes (TFG)“. In den letzten Wochen wurde viel über ein angebliches Verbot der Eigenbluttherapie für Heilpraktiker berichtet. Hintergrund ist ein Votum einer staatlichen Stelle (ZLG). Diese legt das TFG nunmehr so aus, dass kaum noch Behandlungsmöglichkeiten für Heilpraktiker verbleiben. Die Folgen sind jedoch noch unklar.

Das Votum des ZLG betrifft zwar einen rechtlich problematischen und diskussionsfähigen Punkt, es ist jedoch in sich nicht schlüssig formuliert und nur rudimentär begründet. Das Votum wirft selbst aus anwaltlicher Sicht gegenwärtig mehr Fragen auf, als es beantwortet. Bedauerlicherweise hat sich die Expertengruppe auf die Darlegung eines Ergebnisses beschränkt, ohne dies rechtlich fundiert zu begründen. Mangels einer nachvollziehbaren Begründung erscheinen die Schlussfolgerungen teils intransparent, teils überzogen. Die sehr komplexen Bezüge des Arzneimittel- und Transfusionsgesetzes können letztlich nur ausführlich erörtert werden. Bereits kleinere Abweichungen im Sachverhalt können zu rechtlich abweichenden Ergebnissen führen. Aus diesem Grund erscheint eine schlichte Übernahme des Votums durch die Behörden ohne eigenen – individuelle – Begründung problematisch. In einer Angelegenheit, die für einen Teil der Heilpraktiker existenzbedrohend sein kann (mögliches Verbot der Eigenbluttherapie), ist dieses Vorgehen rechtsstaatlich bedenklich. Dies gilt insbesondere für konkrete Anschreiben von Gesundheitsämtern. Da es sich hier – je nach Gestaltung – um rechtsverbindliche Verwaltungsakte handeln kann, sind diese von der Behörde zu begründen. Ein schlichter Verweis auf das Votum dürfte hierzu nicht ausreichend sein; dieses enthält keine für Heilpraktiker nachvollziehbare Begründung. Wichtig erscheint es, die individuelle Handhabung der Eigenbluttherapie in den Fokus zu stellen. Diese ist dann Gegenstand der konkreten rechtlichen Bewertung. So sind z.B. das Plasmalifting und die klassische homöopathische Eigenblutbehandlung voneinander zu trennen.

Eine pauschale Stellungnahme im Sinne von „stets zulässig“ oder „stets unzulässig“ ist der komplexen Materie nicht angemessen. Rechtliche „Extremmeinungen“ dürften sich bei einer gerichtlichen Überprüfung als problematisch erweisen.

Es ist gegenwärtig noch unklar, ob aus dem Votum konkrete rechtliche Konsequenzen folgen. Maßgeblich ist die Rechtsansicht der örtlich zuständigen Aufsichtsbehörden. Einzig in Brandenburg sind aktuell konkrete Anschreiben der Gesundheitsämter erfolgt. Es dürfte wahrscheinlich sein, dass hier demnächst eine gerichtliche Klärung erfolgen wird.

Wichtig: Unabhängig von der geänderten Auslegung des TFG sollte sich jeder Heilpraktiker, der Eigenblutbehandlungen anbietet, mit den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes und des TFG vertraut machen.

Umfrage-Ergebnis

von Acon eV

Repräsentative Umfrage: Jeden Tag gehen in Deutschland 128.000 Patienten zum Heilpraktiker

+++ Wichtige Säule des deutschen Gesundheitssystems: 47.000 praktizierende Heilpraktiker, knapp 60.000 Beschäftigte in Heilpraktiker-Praxen

+++ Mehr als 46 Millionen Patientenkontakte pro Jahr in Deutschland

+++ Entlastung für Krankenkassen und Versicherungen: Über eine Milliarde Euro Umsatz im Jahr, 50% Selbstzahler (rd. 530 Millionen Euro)

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Umfrage vom BDH

Umfrage-Ergebnisse als PDF-Download.

DO.CN

von Acon eV

Weil es offensichtlich immer noch nicht durchgängig durchgedrungen ist, möchten wir noch einmal auf die rechtlich korrekte Führung des DO.CN hinweisen.

Richtig ist folgende Anordnung: Vorname Nachname DO.CN, Heilpraktiker

Alle anderen Schreibweisen sind nicht zulässig!

Hinweis

von Acon eV

Unser DO.CN kann in einer E-Mail Signatur - besonders von Smartphones als Internet-Link interpretiert werden und verweist auf eine chinesische Domain-Verkaufsseite die von Virenscannern immerhin als "attackierend" eingestuft wird und der Aufruf der Seite geblockt wird. Das setzt einen guten und aktuelle Virenscanner voraus, der offensichtlich noch immer nicht flächendeckend als notwendig erachtet wird. CN ist übrigens die Toplevel-Domain von China, so wie DE von Deutschland.

Abhilfe: da es sich um eine Wortmarke handelt, wird kein Link daraus erkannt, wenn folgende Schreibweise eingehalten wird: DO.CN® oder ein Middot setzen: DO·CN.


ACON YouTube-Kanal

von Acon eV

Auf diesem Kanal werden ab sofort Imagevideos und Impressionen der ACON präsentiert:
Aktuell findet ihr ein Video von der Jahrestagung 2015 in Bad Kissingen - stay tuned!

https://www.youtube.com/watch?v=_5RPWhBmOLQ

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